#2 Folge – Thema Mut – Es braucht Mut, um sich auf den Weg zu machen, um sich selbst zu entwickeln

Hallo und Herzlich willkommen zur Deinem Boxenstop. In dieser ersten Folge geht es um das Thema Mut

Es braucht Mut, um sich auf den Weg zu machen, um sich selbst zu entwickeln, um seine eigenen Grenzen zu erweitern, seine Vorannahmen zu überprüfen und um gewohnte Gedankenmuster zu verabschieden. Das ist nicht immer leicht.

Aber es ist es wert, denn ohne Mut zu haben, werden wir unser Potential nicht leben.

Ohne Mut werden wir keinen Gipfel erklimmen und vor allem werden wir eines nicht erreichen: ohne Mut wird es kein selbstbestimmtes selbstverantwortliches Leben geben, in dem du selbst das Steuer für dich und dein Leben in der Hand hast.

In Deinem Boxenstop  heute ist es mir ein Anliegen, dir Mut zu machen, dich in deiner intrinsischen Motivation zu stärken, damit du für dich den Mut zu einem klaren Blick hast und deinen für dich richtigen inneren und äusseren Weg finden wirst.

Zunächst einmal stellt sich die Frage, was bedeutet denn „Mut“.

Unter einem mutigen Menschen versteht man in der Regel jemanden, der trotz zu erwartender Schwierigkeiten beherzt genug ist und sich traut, etwas zu wagen.

Wer sich mutlos fühlt, ist hingegen häufig das Opfer seiner eigenen Emotionen und limitierenden Gedanken oder Glaubenssätzen.

Die Wissenschaft scheint sich in bezug auf die Frage, inwieweit Mut erlernbar und trainierbar ist, nicht ganz einig zu sein. Interessant erscheint mir, dass das Thema „Mut“ in der Forschung bisher eher stiefmütterlich betrachtet wurde.

Aber ……zumindest zwei Dinge scheinen klar zu sein.

Nämlich:
Ein gewisser Prozentsatz an Mut sowie Mutlosigkeit wird uns in die Wiege gelegt, dh. ist angeboren.

Und ein gewisser Prozentsatz ist erlernbar und kann man von klein auf fördern und auch im Erwachsenenalter trainieren.
Das kann man jetzt durchaus als positive Nachricht nehmen. Ich bin kein Neurobiologe, doch ein Resultat ergibt sich aus dieser Verteilung ganz offensichtlich:
wir haben einen Spielraum, den es zu nutzen gilt.

Es liegt an uns, auszutesten, wieviel Mut wir uns nehmen können, um unsere eigenen Begrenzungen hinter uns zu lassen.

Es liegt an uns unseren eigenen möglichen Spielraum zu entdecken und auszuloten.

Das bedeutet, dass du das Steuer in die Hand nimmst für dein Leben und im Driver Seat bist.
Diesen Spielraum können wir nutzen, indem wir bewusste Entscheidungen treffen.

Zu allererst einmal die Entscheidung, das eigene Leben selbst in die Hand zu nehmen und sich nicht länger der Hoffnung hinzugeben, dass die Dinge sich schon irgendwie von alleine richten werden.

Auch hier mein Appell: werde zum Unternehmer deines Lebens und deines Mindsets.

Umgangssprachlich sagt man ja ganz gerne „ich hab mir ein Herz genommen, um etwas zu tun… „ Diese sprachliche Form zeigt uns bereits wie stark der Mut mit unserem Herz, dh mit unseren Emotionen verbunden ist. Wenn wir nämlich unseren Mut zusammennehmen, dh. beherzt genug sind, um etwas Bestimmtes zu tun, dann werden auch Hormone ausgeschüttet, die einen bunten Cocktail darstellen können und unseren Herzschlag erhöhen.

Mut ist aus psychologischer Sicht eine Charaktereigenschaft, die irgendwo zwischen Leichtsinn und Mutlosigkeit liegt.

Leichtsinnig zu handeln bedeutet ohne Verstand zu handeln.

Mutlosigkeit wiederum ist das Resultat der eigenen Emotionen und Gedanken, die unüberwindbar erscheinen.

Mut ist irgendwo dazwischen angesiedelt und beinhaltet beides: sowohl Emotionen als auch Verstand.

Mut bedeutet immer auch ein Risiko einzugehen, denn wir wissen bei einer mutigen Aktion nie im Voraus wie es ausgehen wird und es könnte auch daneben gehen.

Im Vergleich zu den Psychologen haben sich die Philosophen schon immer stark mit dem Thema „Mut“ auseinandergesetzt. Bereits für Aristoteles zählte Mut zu den wichtigsten Tugenden.

Verbunden mit einer mutigen Aktion ist immer eine Art Aufregung oder auch Anspannung. Wenn alles gut läuft, wird unser Hormonapparat tätig und schenkt uns eine Dosis Dopamin,  den verantwortlichen Botenträger für Glücksgefühle.

Jetzt ist das mit dem Mut natürlich so eine Sache. Kulturell betrachtet gilt Mut nicht als typische Charaktereigenschaft in Deutschland. Denn wer mutig ist, Entscheidungen zu treffen, auch in Anbetracht von Wagnissen, der geht auch ein erhöhtes Risiko ein und damit das Risiko des Scheiterns. Scheitern wiederum war in Deutschland immer verpönt. Wer scheitert hat es nicht richtig hingekriegt. Unternehmer in Deutschland zu sein, ist nicht gerade etwas, das besonders erstrebenswert erscheint.

Wir sprechen jetzt hier allerdings hier in diesem Podcast nicht über die Unternehmer des Landes sondern über deine Einstellung als Unternehmer deines Lebens, unabhängig davon in welcher Organisation bzw. in welchem Unternehmen du arbeitest und angestellt bist. Unabhängig davon, ob du Mitarbeiter oder Führungskraft bist.

In diesem Boxenstop heute geht es um dein persönliches Unternehmertun, deinen MUT für dich selbst einzutreten, für dich Position zu ergreifen, den MUT mit Klarenm Blick zu erkennen, was ist und was nicht ist UND … mit klarem Verstand die für dich richtigen Entscheidungen zu treffen, mit Zuversicht und realistischem Optimismus, raus aus dem Hamsterrad, raus aus dem Autopiloten – rein in den Driverseat.

Der Mut sorgt dafür, dass du nicht irgendwann zurück blickst im Leben und feststellen musst: eigentlich wollte ich ganz anders arbeiten und leben.

Das passiert leider sehr vielen Menschen.

Der Mut wird dich darin unterstützen, dass dir bewusst ist, dass du immer eine Entscheidung treffen kannst und auch wenn du keine Entscheidung triffst – triffst du eine Entscheidung.

Lernen bzw. fördern kann man Mut nach dem klassischen Konditionierungsmodell, indem bestimmte mutige Verhaltensweisen verstärkt werden durch entsprechend positive Reaktionen. Diese Lerntheorie wurde bekannt als die Pawlowsche Konditionierung.

Lernen kann man Mut auch durch Rollenvorbilder und dies natürlich insbesondere und sehr stark in unserer ersten Sozialisationsphase durch die Eltern. Aber: wir können uns auch selbst Rollenvorbilder wählen, von denen wir lernen.

Wichtig für dich zu wissen, ist dass Mut jederzeit trainierbar ist, auch als Erwachsene.

Um dich darin zu unterstützen gibt es jetzt hier eine Einstiegsübung, die du für dich machen kannst.

Bist du bereit?

Wie schaut es denn nun mit deinem Mut aus?

Wo würdest du dich dabei ansiedeln.

Vielleicht magst du dir zunächst die klassische Skalierungsfrage stellen.
Stell dir bitte eine Skala vor von 0 – 10, 0 steht für nicht vorhanden und 10 für sehr hoch. Wo auf dieser Skala von 0 – 10 würdest du dich bezüglich deines Mutes aktuell einschätzen?

Es ist am besten bei solchen Fragen nicht allzu lange nachzudenken, sondern eher aus dem Bauch heraus spontan zu antworten.

Wenn du nun für dich eine Antwort gefunden hast, dann frage dich bitte als nächstes:
Wie zufrieden bin ich aktuell mit meinem Mut – Level?
Wo konkret, in welchen Situationen zeige ich mich mutig? Was genau tue ich dann?
Und wo zeige ich mich nicht mutig, auch wenn ich vielleicht gerne mutig wäre? Mit anderen Worten : wo habe ich den Eindruck, dass ich mich selbst ausbremse?

Bei diesen Fragen macht es durchaus sich einen Moment Zeit zu nehmen und auch dass du dir hier ein paar Notizen machst bzgl. deiner Antworten. Was du dir notierst ist aus deinem Kopf und damit schwarz auf weiß vor deinen Augen. Auch das schafft mehr Klarheit.

Nun hab ich noch eine Frage an dich. Wo auf dieser Skala von 0 – 10 würdest du dich gerne sehen wollen mit deinem Mut? Wähle für dich eine Zahl aus.

Und auch hier überlege dir bitte, was konkret verbindest du mit dieser Zahl?
Was würdest du bei dieser Zahl anders tun?
Wie würdest du handeln?
Was konkret tust du bei dieser Zahl?

Wenn du auch diese Fragen für dich beantwortet hast, schau dir einmal deine Notizen an.

Die Antworten zu deinem gefühlten Status quo und zu deinem gewünschten Status.
Lass das erstmal einen Moment auf dich wirken.

Vielleicht liegt zwischen den beiden Skalierungszahlen, dem Status quo und dem gewünschten Status eine große Differenz. Vielleicht ist der Unterschied aber nur minimal.

Es bleibt nun eine Aufgabe für dich offen, die dir Klarheit bringen wird über deinen weiteren Umgang mit dem Thema Mut.

Nämlich: was brauchst du dazu, um die von dir gewünschte Mut-Zahl auf der Skala zu erreichen.

Das ist eine ganz konkrete rationale Frage, denn die Antworten zum Ist-Zustand hast du dir ja auch bereits gegeben. Essentiell bei all diesen Fragen ist immer, dass du versuchst so konkret wir möglich deine Antworten zu geben und natürlich auch für dich zu notieren.

Wenn du nicht gleich für dich Antworten findest, dann ist es wichtig nicht gleich aufzugeben, sondern nochmal über diese Frage nachzudenken. Du wirst sehen es lohnt sich.

Das sind essentielle Fragestellungen, um dich in deinem Potential wachsen zu lassen. Der Grundstein dafür, dass du weißt, wo du stehst und wo du hinwillst. Ein wichtiger Grundstein, und es ist nicht der einzige.

Ich empfehle dir, diese Fragen, nicht so zwischendurch auf die Schnelle zu beantworten, sondern mit Muße. Am besten am frühen Morgen bevor du mit deinem Tag startest oder alternativ am Abend.

Ich wünsche dir erkenntnisreiche Antworten und und freue mich dich im nächsten Boxenstop zu begrüssen. In der nächsten Folge geht es um ein Thema das mit Mut eng in Verbindung steht: die Selbstwirksamkeit. Eine wunderbare Fähigkeit, die du bei dir selbst fördern und trainieren kannst.

Eine gute Zeit und ….. Bis zum nächsten Boxenstop.

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