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8 Tipps wie Sie als Führungskraft cool bleiben

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    Es ist noch kein Meister vom Himmel gefallen.

    Einen kühlen Kopf bewahren, wenn es um uns herum hoch hergeht, wenn Aktionismus ausgebrochen ist oder es kritisch und konfliktgeladen zugeht, das ist eine Kunst.

    Und genau um diese Kunst geht es heute.

    Hier gibt es acht Tips für Sie als Führungskraft how to stay cool.

    Wenn ich dran denke wie ich selbst vor vielen Jahren als Führungskraft getickt habe, dann weiß ich auch, zwischen der Person damals und der Person, die ich heute bin gibt es einige vehemente Unterschiede. Aus heutiger Sicht hätte ich der Christiane Barho von damals auch einige Tips mit auf den Weg gegeben – insbesondere how to cool down.

     

    Hier meine 8 Tips für Ihre Toolbox

     

    • Klären Sie Ihr Führungsleitbild. Wenn Sie Klarheit haben über sich und wie Sie führen wollen haben Sie eine Orientierung. Und mit dieser Orientierung haben Sie eine Art Kompass und auch eine Struktur. Das bedeutet dann auch Sie wissen, was Ihnen wichtig ist, wie Sie agieren wollen, wie Sie erscheinen wollen. Es mag für einige banal klingen, ABER das ist ein wichtiger Aspekt um „cool“ zu bleiben in stressigen Zeiten.

    • Prüfen Sie sich selbst in Ihrer Selbstwahrnehmung – wie agieren Sie, wenn Sie in einem Meeting sind und die Wogen kochen hoch? Was konkret verursacht Ihnen Stress? Reflektieren Sie darüber, vielleicht holen Sie sich auch Feedback ein und arbeiten an diesen Themen. Im besten Fall mit einem neutralen Sparringspartner der Sie darin unterstützt. Falls Sie Unterstützung für Ihr Selbstmanagement brauchen buchen Sie am besten direkt einen free call und wir besprechen wie wir gemeinsam arbeiten können.

    • Besonders wichtig ist es in Ihrer Reflektion zudem darauf zu achten, was Sie über sich

    und die Welt denken. Auch das mag für manche seltsam klingen. Allerdings ist das ein sehr wesentliches Thema, wenn es darum geht „cool zu bleiben.“

    Wie wollen Sie cool bleiben in Situationen, also gelassen und aus innerer Ruhe heraus agieren, wenn Sie über sich denken „Ich bin halt so, ich bin ein impulsiver Mensch.“ Dasselbe gilt für andere Glaubenssätze wie beispielsweise „Ich reg mich eben immer schnell auf.“ Aber auch Sätze wie „Ich kann nicht mit Konflikten umgehen“ aber auch „Streiten ist normal“ … Sie merken vielleicht schon, der Blickwinkel ändert sich automatisch je nachdem von welchem Satz Sie ausgehen.

    Oder vielleicht haben Sie auch einen solchen Glaubenssatz wie „ja, andere haben es leichter gehabt im Leben, daher sind die eben gelassen.“ Große Falle. Auch das ist ein Glaubenssatz. und mal ganz nebenbei gesagt: viele Menschen, die eine innere Ruhe und Gelassenheit haben und eine solche ausstrahlen, haben häufig sehr viele Höhen und Tiefen erlebt und haben sich wesentlich mehr analysiert als es jeder andere tut. Gelassenheit lernt man durch Erfahrung und Reflektion.

    Wenn Sie von solchen Stimmen wie die eben genannten Beispiele in Ihrem Ohr getrieben werden, dann wird es etwas schwierig mit dem „stay cool“. Daher: finden Sie heraus was Ihre Glaubenssätze sind.

    Was sind Glaubenssätze? Glaubenssätze sind tief verankerte Annahmen über uns selbst und über die Welt. Glaubenssätze steuern den Fokus unserer Aufmerksamkeit. Und damit sind wir auch einer bestimmten limitierten Interpretation von Ereignissen ausgeliefert.

    Daher ist die Analyse der eigenen Gedankenmuster essentiell, unabhängig davon, welche persönliche Entwicklung wir machen wollen. Wenn Sie mehr Gelassenheit lernen wollen, „stay cool“ und zwar mit wirklich innerer Ruhe lernen wollen, gehören die Glaubenssätze als Lernschritt dazu.

    • Machen Sie eine Retrospektive – und zwar immer von folgenden Situationen:

      – Wann/ in welchen Situationen haben Sie es nicht geschafft cool zu bleiben? Und warum nicht?
      – wann/ in welchen Situationen haben Sie es geschafft? Und warum ist es Ihnen da gelungen?

      Eine ganz einfache Reflektion. Wenn Sie diese regelmässig machen, trainieren Sie Ihr Gehirn in eine Achtsamkeit und damit können Sie sich besser steuern. Und eine bessere Selbst-Steuerung ist es, was Sie brauchen.


    • Wenn Sie sich in einer Situation befinden, in der Ihr Puls steigt: Atmen Sie tief ein. Am besten Sie nutzen hier das SEKT Modell. Diesem Modell habe ich eine podcast Folge Am besten Sie hören einmal in die Folge hinein. Hier nochmal kurz erklärt: Wenn Sie merken, Ihr Puls steigt, dann stoppen Sie ihre inneren Gedanken und Reflexe, atmen einmal oder auch mehrmals tief ein und aus, konzentrieren sich dann darauf, was jetzt die richtige Aktion ist und kommen dann erst ins Tun. Das Tun kann auch bedeuten nichts zu tun.

      Warum bewusst atmen? Weil genau dieses tiefe Einatmen normalerweise nicht mehr stattfindet, wenn wir uns gestresst fühlen. Denn wir stehen unter Anspannung und werden kurzatmig. Und Sie wissen wahrscheinlich: wenn unser Gehirn weniger Sauerstoff erhält wird es mit dem klaren Denken und Handeln schwierig. Daher: geniessen Sie das Ein- und Ausatmen. Es beruhigt unseren Geist.

    • Gerne empfehle ich auch in einer solchen Situation einen Break zu machen. Wenn Sie den Eindruck haben, dass Ihnen „der innere mentale break“ und das Atmen alleine nicht weiterhilft, dass Sie eher Bewegung brauchen, dann machen Sie einen Break. Entweder Sie beschließen, dass Sie mal kurz verschwinden – und alle wissen, es gibt biologische Bedürfnisse die nicht aufgeschoben werden sollten – oder aber Sie haben den Eindruck als Führungskraft, dass es dem gesamten Meeting bzw. allen Teilnehmern guttun würde, hier einmal einen Break zu machen, dann unterbrechen Sie um genau das an alle zu kommunizieren. Meist sind alle dankbar dafür. Und nach dem Break konnte sich jeder einmal sammeln und das Gespräch kann anders fortgesetzt werden.

    • Bevor Sie in ein Meeting gehen, machen Sie sich immer klar, wofür Sie stehen, und wie weit Sie bereit sind dafür zu „kämpfen“ bzw. dafür einzutreten. Machen Sie sich im Vorfeld bewusst, was Ihre sogenannte Rückzugsposition ist und auch wo Sie auf keinen Fall bereit sind Zugeständnisse zu machen. Auch diese Klarheit wird dazu führen, dass Sie mit mehr Souveränität und Ruhe agieren.

    • Jetzt komme ich noch zu einer Empfehlung, die den meisten sehr schwerfällt und ich weiß aus eigener Erfahrung, dass das alles andere als einfach fällt, nämlich: nehmen Sie die Dinge nicht zu persönlich, bzw. nehmen Sie sie gar nicht persönlich. Das ist wirklich eine Übungssache und wenn Sie das regelmäßig reflektieren und trainieren werden Sie auch immer besser darin.

      Machen Sie sich dabei vor allem eine Sache bewusst: Nicht die andere Person bringt Ihren Adrenalinspiegel in Wallung. Nein. Das sind schon Sie selbst. Denn Sie lassen es zu, dass die andere Person dies schafft. Daher – don´t take it personally!
      Auch diesem Aspekt habe ich eine eigene Podcast Folge

    Ich wünsche Ihnen einen kühlen Kopf, machen Sie sich immer bewusst, dass nur wenn Sie im Driverseat sitzen, haben Sie auch das Steuer in der Hand.

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