Auszeit nehmen Checkliste

Auszeit Nehmen – Checkliste für eine wirksame Auszeit: Diese 8 Punkte sind wichtig!

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    Auszeiten sind wichtig: sowohl für die eigene Gesundheit als auch für die persönliche und berufliche Entwicklung. In der Wissenschaft ist das unbestritten und auch ich habe Sie

    unter anderem in diesem Blogartikel  bereits mit der Nase darauf gestoßen.

    Was wir noch nicht näher beleuchtet haben, ist die Frage:
    – Wie sieht denn eine gute Auszeit eigentlich aus?
    – Was gilt es zu beachten und vorzubereiten, damit die Auszeit ein voller Erfolg wird?

    Für manche ist diese Frage insbesondere auch seit Corona ein Thema geworden und die Frage nach einer Auszeit (während oder nach Corona) gilt es zu klären.

    Antworten auf diese Frage will ich Ihnen heute mit auf den Weg geben.

    So können Sie Ihre nächste Auszeit entspannt und strukturiert vorbereiten – und dann auch in vollen Zügen genießen.

    Was ist eine wirksame Auszeit?

    In der Überschrift habe ich Ihnen Tipps für eine wirksame Auszeit versprochen. Bevor wir in die Praxis einsteigen, möchte ich Ihnen kurz erklären, was ich mit diesem Begriff meine. Denn auf den ersten Blick sieht es ja fast so aus, als würden sich die Wörter “wirksam” und “Auszeit” wiedersprechen. Geht es bei einer Auszeit nicht gerade darum, nichts zu tun und nichts zu wirken?

    Ja, zum Teil. Allerdings ist es ratsam, sich auch für eine Auszeit Ziele zu setzen. So ein Ziel kann durchaus sein, einfach mal faul unter der Palme zu liegen. Die Wirkung für Sie wäre dann Entspannung. Auszeiten können Sie aber genauso wunderbar nutzen, um über Ihre aktuelle Situation zu reflektieren, neue Perspektiven aufzutun, Fähigkeiten zu erwerben, spannende Projekte zu starten oder sich Träume zu erfüllen.

    Wirksam ist eine Auszeit dann, wenn Sie Ihr persönliches Ziel erreichen oder ihm zumindest näher kommen.

    Wann ist eine Auszeit sinnvoll?

    Eine Auszeit zu nehmen, kann in vielen verschiedenen Situationen ein guter Schritt sein. Hier sind einige sichere Anzeichen, dass es für Sie Zeit wird, sich einmal rar zu machen:

    1. Sie sind ständig gestresst.
    2. Sie haben das Gefühl, nur noch zu funktionieren statt zu leben.
    3. Sie sind unausgeglichen und schnell gereizt.
    4. Sie können nicht mehr richtig abschalten.
    5. Ihr Körper gibt Ihnen Warnzeichen wie Kopfschmerzen, Rückenschmerzen, ständige Müdigkeit, Schlaflosigkeit oder Appetitlosigkeit.
    6. Sie fühlen sich antriebslos und können sich schwer für etwas begeistern.
    7. Es fällt Ihnen viel schwerer als sonst, Entscheidungen zu treffen.
    8. Sie fühlen sich festgefahren und wissen nicht, was Sie mit Ihrem Leben anfangen sollen. Sie wünschen sich neue Perspektiven und Ideen für eine Neuausrichtung.
    9. Sie wollen mehr Zeit haben, um bestimmte neue Fähigkeiten zu erlernen.
    10. Sie wollen endlich einmal Zeit für das fantastische Projekt haben, das Ihnen schon so lange im Kopf herumspukt.
    11. Sie haben große und kleine Träume auf die lange Bank geschoben und möchten sie nun endlich wahr machen: zum Beispiel durch eine lange Reise in ein Land, das Sie fasziniert.

    Checkliste: Die 8 wichtigsten Punkte für eine gelungene Auszeit

    Egal, aus welchem Grund Sie eine Auszeit nehmen und welches Ziel Sie anstreben: Damit die Auszeit gelingt, ist es wichtig, schon vorab einige Punkte zu bedenken und zu organisieren.

    1. Entscheiden Sie, wann die Auszeit starten soll.

    Sich eine Auszeit vornehmen, kann jeder. Real wird sie erst, wenn Sie klipp und klar festlegen, ab wann Sie nicht mehr für die Herausforderungen des Alltags verfügbar sind.

    2. Legen Sie fest, wie lange Sie eine Auszeit nehmen wollen.

    Auszeiten können ganz unterschiedliche zeitliche Dimensionen annehmen: Von einem freien Wochenende über einen ausgedehnten mehrwöchigen Urlaub bis hin zu einem mehrmonatigen Sabbatical ist alles denkbar. Berücksichtigen Sie bei der Entscheidung Ihr Ziel: Wie viel Zeit benötigen Sie, um mal richtig runterzukommen, ihren Standort im Leben zu bestimmen oder Ihr neues Projekt auf die Strecke zu bringen? Ich stelle beispielsweise immer wieder fest, dass gerade auch kleine regelmässige Auszeiten von zum Beispiel
    3 Tagen wahre Wunder bewirken.

    3. Überlegen Sie sich, wo Sie Ihre Auszeit verbringen wollen.

    Bei Freunden? In einem Hotel an einem schönen Plätzchen im eigenen Land? Oder doch lieber auf der anderen Seite des Erdballs?

    In jedem Fall ist es hilfreich, die eigenen vier Wände für eine Weile zu verlassen. Sie werden sehen: Die bekannte Umgebung hinter sich zu lassen, beflügelt Ihre Kreativität und eröffnet ganz neue Sichtweisen. Auch das Abschalten ist viel einfacher, wenn Sie den Computer nicht die ganze Zeit vor der Nase haben.

    4. Sichern Sie sich den Rückhalt Ihres persönlichen Umfelds.

    Im besten Fall beziehen Sie Ihre Familie, Freunde und Kollegen in die Planung Ihrer Auszeit ein. Je mehr Rückhalt und Unterstützung Sie haben, desto entspannter und wirksamer wird später Ihre Abwesenheit.

    5. Entscheiden Sie, ob Sie jemanden mitnehmen möchten – und falls ja, wen.

    Ihre Auszeit können Sie allein verbringen, wenn Ihnen danach ist. Es ist aber selbstverständlich auch eine Möglichkeit, jemanden mitzunehmen. Überlegen Sie rechtzeitig, von wem Sie sich gern begleiten lassen würden und beziehen Sie diese Person in die Planungen ein.

    6. Klären Sie die Finanzierung.

    Auszeiten sind in der Regel mit einem gewissen finanziellen Aufwand verbunden – mal mehr, mal weniger. Die Kosten für einen kurzen Ausflug können Sie möglicherweise sofort stemmen. Spätestens bei einer Abwesenheit über mehrere Wochen oder einem Sabbatical von 6 Monaten oder länger sollten Sie sich rechtzeitig Gedanken über die Finanzierung machen.

    Gehen Ihnen Einnahmen verloren? Welche Ausgaben erwarten Sie? Wie viel Kapital müssen Sie entsprechend ansparen, bevor es losgehen kann? Und wie tun Sie das am besten? All diese Fragen klären Sie am besten so früh wie möglich, damit sie Sie nicht später während Ihrer Auszeit beschäftigen.

    Fünf mögliche Modelle für Sabbaticals stelle ich Ihnen in diesem Blogartikel vor.

    7. Bereiten Sie Ihre Abreise rechtzeitig vor.

    Organisieren Sie sich so, dass der erste Tag Ihrer Auszeit nicht noch mit organisatorischen Dingen gefüllt sind. Der erste Tag ist im besten Fall bereits Auszeit. Klären Sie deshalb alle relevanten Punkte vorher. Wer gießt die Pflanzen, füttert die Katze und schaut nach der Post? Stellen Sie sicher, dass es im Job eine Übergabe gibt: wer übernimmt Ihre Aufgaben?

    Nicht zuletzt macht es Sinn, rechtzeitig das notwendige Gepäck zu überlegen und vorzubereiten. Dazu zählt das rechtzeitige Packen und das Zusammentragen benötigter Utensilien: vom Bullet Journal über das Buch der Wahl (bei mir waren es immer zahlreiche Bücher) bis zum Handtuch für den Spa-Bereich.

    8. Seien Sie nicht erreichbar.

    Damit Ihre Auszeit wirklich wirksam ist, sollten Sie keine Kompromisse machen. Kündigen Sie allen an, dass Sie für eine bestimmte Zeit nicht erreichbar sein werden – und halten Sie sich dann auch daran. Wenn Sie sich nicht daran halten, wird Sie das bereits unglücklich machen. Und das wollen Sie ja nicht. Selbstverpflichtung einhalten – darum geht es hier. Dazu gehört auch, das kleine Accessoire, das sich Handy nennt, selten zu beachten und in der Regel auszuschalten.

    Wie sieht es bei Ihnen aus: Welche Auszeit haben Sie sich zuletzt gegönnt?

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