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Entwicklung von Frauen in Führungspositionen

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    Frauen in Führungspositionen – das ist DAS große Thema der letzten Jahre. Gleichstellung macht allerdings die Welt nicht besser. Männer und Frauen sind nun mal verschieden. Und auch wenn das implizite Narrativ mitschwingt, dass vermeintlich alle junge Frauen Karriere machen wollen. Hand aufs Herz: dem ist nicht so. Es gibt viele Frauen, die daran überhaupt kein Interesse haben. Es gibt Frauen, die wollen einfach gerne Mutter sein und haben Freude daran zusätzlich einer beruflichen Aufgabe nachzugehen. Und diese Aufgabe muss einfach „nur“ Spaß machen. Nicht mehr und nicht weniger. Man muss nicht jeder Frau das Thema „Frauen in Führungspositionen“ nahebringen. Das ist schlichtweg an der Realität vorbei.

    Frauen in Führungspositionen – ist das wirklich unser Thema?

    Ich betone immer wieder gerne, dass ich dankbar darüber bin in einer freien Gesellschaft aufgewachsen zu sein. Ich durfte frei entscheiden, welchen Weg ich gehen will. Für mich stand Karriere zunächst nicht im Fokus, sondern schlichtweg die Erfüllung in meiner beruflichen Aufgabe. Zunächst als frei Journalistin, dann in der Bankenwelt und Unternehmensberatung und schließlich in der Rolle als Leadership Coach.

    Wenn man den gängigen Diskurs über Frauen in Führungspositionen verfolgt, zeigt sich durchgängig folgendes: Die Tatsache, dass es ca 50% Männer und ca 50% Frauen gibt, aber derselbe Prozentsatz sich eben nicht in den Vorstandsetagen und sonstigen Führungsebenen findet, führt interessanterweise zur Aussage, dass das nicht in Ordnung sei.

    Das ist eine ziemlich seltsame Schlussfolgerung. Denn diese impliziert ja die Vorannahme, dass Frauen und Männer komplett gleich seien und auch dieselben Bedürfnisse, Talente und Neigungen haben.

    Und immer sind die Männer schuld?

    Interessanterweise sehen wir doch gerade in den wenigen freien Gesellschaften auf dem Globus, dass Frauen andere Entscheidungen treffen als Männer. Also kann es wohl nicht an den so gerne zitierten patriarchalischen Strukturen liegen, dass Frauen in Führungspositionen weniger anzutreffen sind. Wenn Frauen weniger den Wunsch haben technische Berufe zu ergreifen oder auch technische Ausbildungen zu machen, dann kann das wohl kaum den Männern in die Schuhe geschoben werden.

    Ich selbst bin in einer Familie aufgewachsen, in der Technik eine große Rolle spielte und ich hatte schlichtweg nie irgendein Interesse daran. Obwohl mein Vater das gut gefunden hätte. Die Konditionierung kann offenbar nicht die prägende Rolle bei der Präferenz von Tätigkeiten spielen.

    Ist die Parität von Männern und Frauen in Führungspositionen wünschenswert?

    Wollen das die Frauen? Wollen das die Männer? Unter welchen Umständen wäre das für wen gut? Warum sollte man das haben wollen? Aufgrund der so gerne zitierten Diversität und dass nur diverse Teams besonders innovativ seien?

    Tatsache ist nach wie vor: Männer machen mehr Karriere. Sind häufiger in den Top Funktionen anzutreffen. Dafür verbringen Frauen mehr Zeit mit den Kindern. Viele Männer bedauern, daß sie dies nicht ausreichend tun können. Damit bezahlen sie mit ihrer Karriere auch einen hohen Preis.

    Frauen verdienen häufig weniger. Wenn man genauer hinschaut, sieht man häufig, dass es auch dafür Gründe gibt. Männer machen in der Regel die „Drecksarbeit“. Männer sterben früher. Food for thought.

    Insbesondere in der westlichen Welt ist doch deutlich zu sehen, dass selbst bei größtmöglicher Freiheit die Lebensläufe von Männern und Frauen immer noch unterschiedlich sind. Und ich vermute, dass sich daran nicht viel ändern wird.

    Die Welt ist unterschiedlich. Das Thema „Freiheit“ könnte in der westlichen Welt in vielen Aspekten definitiv verstärkt werden.
    Die Freiheit hat insbesondere in den letzten Jahren in der westlichen Welt gezeigt, dass sie doch sehr fragil ist und nicht so stabil wie man vielleicht meinen könnte. Hier muss man genauer hinschauen, damit das nicht weiter kippt.

    Letztendlich ist eine ganze Industrie um diese Thematik: „Mehr Frauen in Führungspositionen“ entstanden.
    Wie beispielsweise die unzähligen Genderbeauftragten, Frauengleichstellungsbeauftragten, die allesamt vom Steuerzahler bezahlt werden.
    Eine Arbeitsbeschaffungsmaßnahme offensichtlich. Ob das sinnvoll ist, das bezweifle ich.

    Darüberhinaus sind natürlich auch in der freien Wirtschaft verschiedene Angebote entstanden wie z.B. das „Coaching Frauen in Führungspositionen“.

    Parität hat nichts mit Gleichberechtigung zu tun. Parität beruht auf der Annahme, dass Quoten eine bessere Gesellschaft schaffen. Das ist ein Grundprinzip des Marxismus. Die Forderung nach Gleichstellung schließt aus Ungleichheit auf Ungerechtigkeit und fordert deshalb staatliches Eingreifen. Da Menschen allerdings unterschiedliche Lebensmodelle und Präferenzen haben, wird es schwierig für eine Frauenquote zu argumentieren.
    Wer mich fragt bekommt hier eine eindeutige klare Antwort: Nein zur Frauenquote.

    Die Gleichberechtigung von Männern und Frauen in westlichen Gesellschaften ist heute erreicht

    Ich sehe in meinem privaten Umfeld als auch im beruflichen Kontext als Executive Coach die unterschiedlichsten Lebensläufe. Da ich auch das Glück hatte international zu arbeiten, habe ich zudem die Perspektive aus und auf andere Länder und Kulturen. Dies ist gerade auch mit Blick auf das Thema Frauen in Führungspositionen besonders interessant.

    Was ich in Deutschland wahrnehme, ist in der Regel eine hohe Gleichberechtigung zwischen Männern und Frauen. Vielmehr ist es ja aktuell so, dass Männer bei gleicher Qualifikation (und nicht selten auch bei besserer Qualifikation) keine Karrieresteps gehen können, da man diese mittlerweile ausschließlich den Frauen vorbehält.

    Ich weiß aus vielen Gesprächen mit Top Managern, die darüber stöhnen, dass sie nicht ausreichend qualifizierte Frauen für die Führungspositionen finden, aber eben der Quote genügen müssen.

    Ich sehe auch sehr häufig, sowohl in meinem beruflichen Umfeld und auch in meinem Freundeskreis, wie stark Frauen von ihren Männern unterstützt werden, wenn sie als Frau in einer Führungsfunktion landen. Oder wenn sie beispielsweise als Unternehmerin auf eigenen Beinen stehen.
    Darüber liest man nur nichts. Scheint nicht ganz so sexy zu sein als Thema. Bzw. vielmehr noch vermute ich, es bedient einfach nicht das gängige Mantra oder sogenannte Narrativ und wird daher ganz gerne unter den Teppich gekehrt.

    Coaching Frauen in Führungspositionen

    Was ich zudem immer wieder feststelle, ist dass Frauen in Führungspositionen sich eben sehr stark selbst im Weg stehen. Selbstzweifel sind an der Tagesordnung. Hier braucht es eine andere Form von Leadership Sparring.

    Denn bei vielen Frauen geht es vielmehr um den Aufbau der mentalen Stärke. Selbst bei den Frauen, die gut qualifiziert sind, die keinen Grund haben, an sich selbst zu zweifeln, ist das immer wieder ein Thema.

    Das Coaching Frauen in Führungspositionen ist daher auch in meiner Tätigkeit als Executive Coach besonders wichtig geworden. Obwohl das zuvor nicht in meinem Fokus stand.

    Hier spielt mir natürlich in die Karten: ich bin eine Frau. Das bin ich gerne und hatte auch nie den Wunsch, etwas anderes zu sein. Ich habe zuvor in der Corporate Welt eine Führungsposition begleitet. Ich kenne die Höhen und Tiefen in der Rolle als Führungskraft und als Geschäftsführerin mit Verantwortung für den deutschen Markt.
    Nicht zuletzt weiß ich aus meiner Erfahrung mit vielen weiblichen Führungskräften, was die Themen sind. Wie man sie angeht. Nicht nur theoretisch, sondern aus der Praxis für die Praxis. Coaching Frauen in Führungspositionen ist nicht nur für diejenigen hilfreich, die ihr Licht unter den Scheffel stellen. Sondern ganz grundsätzlich als Sparring genauso wichtig wie es für Männer in Führungspositionen wichtig ist einen Sparringspartner auf Augenhöhe zu haben.

    Deshalb: Entwicklung von Frauen in Führungspositionen?
    Ja, hier sollte genauso eine Unterstützung in Form von Mentoring – intern oder extern – sowie Sparring mit einem Executive Coach stattfinden wie auch bei den männlichen Kollegen. Jedes Sparring ist am Ende individuell, sowie auch jede Beziehung zwischen einem Executive Coach und einem Coachee individuell ist und abhängig von beiden Charakteren. Im Vordergrund steht die Entwicklung der Persönlichkeit der Führungsperson. 

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