Gesunde Fuehrung braucht klare Grenzen

Gesunde Führung braucht klare Grenzen

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    Warum ist es wichtig, dass Führungskräfte klare Grenzen setzen

    Bestimmt kennen auch Sie Führungskräfte, die immer alles geben, non stop, vielleicht sogar 24/7. Jetzt könnte man ja durchaus sagen: ja, wenn diese Führungskraft so viel Engagement in ihren Job setzen möchte, why not? Das ist allerdings zu kurz gegriffen. Über kurz oder lang wird die Führungskraft damit an ihre Grenzen stoßen.

    Es ist wichtig, dass Führungskräfte gesunde Grenzen setzen, damit sie sich selbst und ihre Mitarbeiter vor Überlastung schützen können. Wenn eine Führungskraft keine Grenzen setzen kann, wird dies zu einem hohen Stresspegel, zu Konflikten und zu Burnout führen. Last but not least: eine Führungskraft hat immer auch Vorbild-Funktion. Wenn eine Führungskraft gesunde Grenzen setzt, zeigt sie ihren Mitarbeitern auch, wie wichtig Selbstfürsorge ist und damit schafft sie eine positive Arbeitsumgebung. Damit wiederum gelingt der Aufbau eines starken Teams und damit kann man langfristig erfolgreich sein.

    Klare Grenzen setzen bezieht sich dabei nicht nur auf die Fähigkeit, die berufliche Aufgabe abgrenzen zu können von den anderen sozialen Rollen. Wer nicht „abschalten“ kann von seinen beruflichen Aufgaben, wird irgendwann damit ein Problem bekommen. Mental und körperlich. Grenzen setzen beinhaltet auch ein Bewusstsein darüber zu haben, was man selbst braucht, um in seiner Mitte zu sein, um keine unnötige Energie zu verbrauchen.

    Es ist wichtig, klare Grenzen zu setzen, um eine gesunde Führung zu gewährleisten, weil:

    • Klar definierte Grenzen schaffen Struktur, die wiederum dabei hilft, Missverständnisse und Konflikte zu vermeiden
    • Grenzen geben Mitarbeitern klare Richtlinien und Erwartungen, was zu einer effizienteren Arbeitsweise führt.
    • Durch das Setzen von Grenzen zeigt eine Führungskraft Autorität und Stärke, was das Vertrauen der Mitarbeiter stärkt.
    • Klare Grenzen setzen hilft dabei, unangemessenes Verhalten frühzeitig zu erkennen und entsprechend darauf zu reagieren
    • Durch das klare Setzen von Grenzen geben sich Führungskräfte den Raum, um klare Prioritäten zu setzen und sich auf das Wesentliche zu konzentrieren

    Selbstreflexion

    a) Wie erkenne ich meine eigenen Grenzen als Führungskraft?


    Idealerweise startet eine Führungskraft in einer Führungsrolle mit einer hohen Selbstkenntnis. Diese Selbstkenntnis wird uns in der Regel nicht geschenkt und fällt nicht vom Himmel. Das passiert auch nicht bei denjenigen, die einen hohen IQ vorzuweisen haben oder eine Promotion oder sonstiges. Selbstkenntnis und Self Awareness muss man sich erarbeiten genauso wie alles andere auch – nur dass es dafür keinen Titel gibt.

    Wer keine hohe Selbstkenntnis und Self Awareness hat, weiß in der Regel auch nicht wo seine Grenzen liegen. Ich erlebe das permanent bei Führungskräften, die sich dann plötzlich selbst wundern, wie wenig sie über sich selbst wissen. Und die dann genau deshalb in schwierigen Situationen mit Mitarbeitern herumlavieren.

    Gesunde Führung beinhaltet die eigenen Grenzen zu kennen. Wenn Sie in einer Führungsrolle sind, ist es wichtig, die eigenen Grenzen zu kennen, um Überlastung und Burnout zu vermeiden. Vielleicht fragen Sie sich jetzt: wie können Sie denn diese Grenzen selbst herausfinden?

    a) Achten Sie auf Ihre körperlichen Symptome wie Müdigkeit, Kopfschmerzen oder Schlafstörungen.

    1. b) Beobachten Sie Ihre Emotionen. Sind Sie plötzlich mehr gereizt oder leichter auf die Palme zu bringen? Merken Sie, dass Ihr Geduldsfaden schneller reißt? Das wären typische Anzeichen dafür, dass Sie Ihre Grenzen gerade überschreiten.
      Ich erkenne an meinen Symptomen sofort, ob ich mein workload reduzieren muss oder auch wenn ich jemanden als übergriffig wahrnehme, dass dann die Grenzen klar abgesteckt werden müssen. Vielleicht geht es Ihnen ähnlich. Dumm nur, wenn jemand seine Symptome wahrnimmt aber keine Konsequenzen daraus zieht. Das kann nicht gut ausgehen.
    2. c) Ganz grundsätzlich geht es um Psychohygiene. Diese gilt es regelmäßig einzubauen. Das bedeutet z.B. reflektieren Sie regelmäßig Ihre Arbeitsbelastung und Ihre Prioritäten, um festzustellen, ob und wie sehr Sie sich überfordert fühlen.
    3. d) Beachten Sie auch das Feedback Ihres Umfelds. Wenn beispielsweise Ihr Partner oder eine vertraute Person diese Anzeichen von Überlastung bei Ihnen bemerken, dann gilt es genauer hinzuschauen.
      e) Sich selbst klare Ziele und Prioritäten Damit stellen Sie sicher, dass Sie realistische Erwartungen an sich selbst haben.

    Mit diesen Aspekten können Sie für sich schon einmal eine gute Orientierung für eine gesunde Selbstführung und gesunde Führung bekommen.

    b) Wie kann ich meine eigenen Bedürfnisse und Grenzen respektieren?


    Eines der ersten und wichtigsten Dinge, die es zu lernen gilt: NEIN zu sagen.

    Vermutlich wissen Sie das bereits. Nur liegt bekanntlich zwischen Wissen und Handeln nochmal ein Weg, den man gehen muss. Der leider vielen schwerfällt. Insbesondere auch und gerade bei diesem Thema „Nein sagen“.

    Nein ist ein gutes Wort. Ein positives Wort. Denn damit sagen Sie gleichzeitig JA zu sich selbst. Und setzen damit klare Grenzen. Wer Sie schon eine Weile kennt, wird damit am Anfang wahrscheinlich ein Problem haben und Ihnen vielleicht auch sagen, Sie seien ja egoistisch. Lassen Sie sich dadurch nicht von Ihrem Weg abbringen. Es braucht gesunde Grenzen und das gefällt nicht jedem.

    Insbesondere, wenn „Grenzen setzen“ für Sie Neuland ist, brauchen Sie zu Beginn mehr an Reflektion und mehr Zeit für die Vorbereitung auf Gespräche. Was sich bewährt hat und meine Kunden lernen das in der Regel ziemlich schnell in unseren gemeinsamen Sessions, in denen wir auch kleine Speed-Trainingseinheiten einbauen:

    • Klare Zielsetzungen für die verschiedenen Termine setzen. Klare Ziele heißt wirklich nach S.M.A.R.T. Kriterien. Ich sehe häufig, dass die meisten Führungskräfte zwar schon mal sagen: Ja, klar SMART Kriterien habe ich schon mal gehört, kenn ich. Sobald wir allerdings anfangen damit zu arbeiten wird häufig sehr schnell klar, dass die Umsetzung von SMART noch nicht vorhanden ist:
    • Mehrere kleine Mini-Breaks am Tag einbauen, um den Kopf zu lüften und sich zu verorten: Wie läuft es grade? Muss ich etwas justieren? Falls ja, was konkret?
    • Klare Grenzen kommunizieren. Das fällt vielen am schwersten. Insbesondere denjenigen, die Harmonie als inneren Antreiber haben. Wer das allerdings nicht hinkriegt, wird sich immer wieder im selben Dilemma wiederfinden. Daher: es gibt nichts Besseres als sofort damit zu beginnen.
    • Klares NEIN zu allem, was Sie nicht machen wollen. Daher brauchen Sie immer einen klaren Überblick über Ihre Woche, Ihre Tage, Ihre Prios und natürlich über sich selbst eine hohe Selbstkenntnis. In meinen Sessions mit Führungskräften challenge ich auch gerne in Simulationen, denn damit wird Lernen sehr schnell praxisnah angewendet. Und sehr viel schneller mental und emotional gespeichert.

    Das Thema Grenzen setzen ist für viele nicht einfach. Wer kein Interesse daran hat viele Jahre in Eigenregie mit eigenen Bemühungen darauf zu verwenden, hier einen Schritt weiterzukommen, der tut gut daran, sich externe Unterstützung in Form eines Coachings zu holen. Das geht schneller, ist intensiv und Sie sparen sich vermutlich einige Jahre Lebenszeit.

    Selbstführung


    a) Weshalb ist es wichtig, als Führungskraft auf meine Gesundheit und auf mein Wohlbefinden zu achten?

    Wenn ich als Führungskraft nicht auf mich achte, wie sollen meine Mitarbeiter dann eine Orientierung haben, dass sie auf sich achten müssen. In der Führungsrolle haben Sie eine Selbstfürsorgepflicht gegenüber sich selbst und gegenüber Ihren Mitarbeitern. Und beides gehört zusammen. Wenn Sie nur Ihren Mitarbeitern gegenüber fürsorglich sind, aber sich selbst gegenüber nicht, was sind Sie dann für ein Rollenmodell? Gar keins. Im besten Fall bekommen Sie noch Mitleid von Ihren Mitarbeitern.

    Erst wenn Sie Klarheit haben darüber, wie Sie mit sich und Ihrer Gesundheit, d.h. Ihrem Körper und Ihrem Geist umgehen, dann können Sie sichergehen, dass Sie auch langfristig effektiv und leistungsfähig sind. Gesunde Selbstführung führt dazu, dass Sie sich wohlfühlen mit Ihrem Arbeitspensum und der Art und Weise wie Sie mit sich und mit anderen umgehen. Selbstführung und gesunde Führung gehören zusammen.

    Das ist grundsätzlich der erste Schritt. Der zweite Schritt, wie Sie Ihre Mitarbeiter und Ihre Teams führen, kommt danach.

    Ich spreche hier übrigens nicht nur aus meiner Erfahrung mit Führungskräften aus 20 Jahren in der Trainer-/Berater-/Coach- und Moderatoren-Rolle. Ich spreche auch aus eigener Erfahrung aus meiner Zeit als Geschäftsführerin einer englischen Beratungsfirma. Denn wenn man das Business Development für die Firma an erste Stelle setzt und seine Selbstfürsorge an zweite Stelle setzt, bekommt man irgendwann einmal die Quittung serviert.

    b) Welche Maßnahmen kann ich ergreifen, um mich selbst zu schützen und gesunde Grenzen zu wahren?

    Einige wichtige Aspekte zur Selbstführung und für eine gesunde Führung wurden bereits erwähnt. Vieles kann man selbst angehen. Viele scheitern allerdings nicht selten bei der Umsetzung. Wissen alleine nützt bekanntlich nichts. Hier nochmal die wesentlichen einfach umzusetzenden Tipps:

    • Setzen Sie klare Prioritäten: Identifizieren Sie Ihre A-Aufgaben und fokussieren Sie sich darauf. Lernen Sie eine klare Wochen- und Tagesplanung für sich zu entwickeln.
    • Delegieren Sie Aufgaben: Lernen Sie abzugeben. Und zwar nicht, was Ihnen keinen Spaß bereitet, sondern lernen Sie aus Gesprächen mit Ihren Mitarbeitern, welche Entwicklung bei wem sinnvoll ist und wer Interesse daran hat, bestimmte Themen und Kompetenzen zu entwickeln. Lernen Sie im Zuge dessen, Verantwortung abzugeben und vertrauen Sie.
    • Wie bereits erwähnt: Pausen einbauen. Nicht arbeiten in diesen Pausen. Regenerieren. Rausgehen. Oder einfach dissoziieren und durchatmen. Energie aufladen
    • Mentale Einstimmung: Falls Sie dies noch klar haben und noch nicht klar danach handeln: bereiten Sie sich für jeden Tag mental vor. Das ist das A und O, damit Sie nicht Gefahr laufen, in Ihr altes Muster zu fallen.
    • Selbststudium: Falls Sie das möchten, dann hören Sie entsprechende Podcasts, lesen Bücher und reflektieren, was Sie anders machen können. Falls Sie Ihr Ziel schneller erreichen wollen: arbeiten Sie mit einem Sparringspartner zusammen.

    Kommunikation


    a) Wie kommuniziere ich klare Erwartungen und Grenzen an meine Mitarbeiter?

    Der erste Schritt ist getan: Sie kennen Ihre Grenzen. Dann ist es wichtig, diese auch klar zu signalisieren bzw. zu kommunizieren. Gesunde Führung beinhaltet auch diese Kommunikation.

    In Ihrer Führungsrolle ist es wichtig, klare Grenzen zu setzen. Gegenüber den unterschiedlichsten Stakeholdern. Und auch gegenüber Ihren Mitarbeitern.

    Wozu? Um Missverständnisse zu vermeiden und um ein gesundes Arbeitsumfeld zu schaffen.

    Die folgenden Empfehlungen lassen sich auch übertragen auf andere Kontexte.

    • Seien Sie konkret und deutlich: Formulieren Sie Ihre Grenzen klar und präzise, damit es keine Interpretationsspielräume gibt.
    • Begründen Sie Ihre Grenzen kurz und klar: Erklären Sie Ihren Mitarbeitern, warum bestimmte Grenzen gesetzt sind und welchen Zweck sie erfüllen
    • Seien Sie konsistent: halten Sie sich konsequent an Ihre eigenen Grenzen und handeln Sie entsprechend, wenn diese überschritten werden.
    • Hören Sie zu: Geben Sie Ihren Mitarbeitern die Möglichkeit, ihre Sichtweise zu äußern und gehen Sie respektvoll mit deren Bedürfnissen um
    • Bieten Sie Unterstützung an: Stehen Sie Ihren Mitarbeitern bei Fragen und Unsicherheiten zur Seite und zeigen Sie Verständnis für Ihre Anliegen.

    Mitarbeiterführung

    a) Wie unterstütze ich meine Mitarbeiter dabei, ihre eigenen Grenzen zu erkennen und zu respektieren?

    Zunächst einmal braucht es eine offene und transparente Führungskultur. Wenn Mitarbeiter das Gefühl von psychologischer Sicherheit haben, dann werden Sie auch in die Lage versetzt eine gesunde Selbstreflexion vorzunehmen. Wenn eine Führungskraft gesunde Führung praktiziert, lebt sie genau das vor und Mitarbeiter fühlen sich eher dazu ermutigt über ihre Resilienz, ihre Selbstführungs-Skills, ihr Zeitmanagement und im Zuge dessen ihre Grenzen zu reflektieren.

    Grundsätzlich gilt: als Führungskraft können Sie Ihre Mitarbeiter dabei unterstützen, ihre eigenen Grenzen zu erkennen und zu respektieren, indem Sie z.B. folgende Themen umsetzen:

    • Schaffen Sie eine offene Kommunikationskultur: Ermutigen Sie Ihre Mitarbeiter dazu, über ihre Bedürfnisse und Grenzen zu sprechen, ohne Angst vor negativen Konsequenzen haben zu müssen.
    • Bieten Sie regelmäßige Jour Fixe an: Nutzen Sie diese Gelegenheiten, um mit Ihren Mitarbeitern über ihre Arbeitsbelastung, Stressfaktoren und persönliche Grenzen zu sprechen.
    • Sensibilisieren Sie für Selbstfürsorge: Zeigen Sie Ihren Mitarbeitern, wie wichtig es ist, auf sich selbst zu achten und gesunde Gewohnheiten zu pflegen
    • Setzen Sie ein Beispiel: Achten Sie selbst auf Ihre eigenen Grenzen und zeigen Sie Ihren Mitarbeitern, dass es in Ordnung ist, Nein zu sagen und sich Pausen zu gönnen.
    • Bieten Sie Unterstützung an: Stehen Sie Ihren Mitarbeitern bei der Bewältigung von Herausforderungen zur Seite und ermutigen sie dazu, Hilfe anzunehmen, wenn sie überfordert sind.
    • Respektieren Sie individuelle Unterschiede: Jeder Mitarbeiter hat unterschiedliche Bedürfnisse und Grenzen.
    • Die Führungskraft als Coach? Davon würde ich abraten, das ist nur in begrenztem Maße möglich. Wenn Mitarbeiter sich selbst extrem unter Druck setzen, es ihnen schwerfällt Grenzen zu setzen, dann wird auch die Führungskraft nicht nur in ihrem zeitlichen Investment überfordert werden, sondern es braucht dann eine Personalmaßnahme wie ein entsprechendes Selbstmanagement Training oder Coaching.

    Indem Sie Ihre Mitarbeiter darin unterstützen, ihre eigenen Grenzen zu erkennen und zu respektieren, werden Sie zu einer Führungskraft, die gesunde Führung praktiziert.

    b) Wie fördere ich als Führungskraft ein gesundes Arbeitsumfeld, in dem Grenzen eingehalten werden?

    Vieles habe ich bereits erwähnt. Als Führungskraft können und sollten Sie:

    • Klare Regeln und Erwartungen an alle kommunizieren
    • Feedback Möglichkeiten anbieten, um möglichst frühzeitig Probleme zu erkennen und anzusprechen
    • Mitarbeiter in den Themen Selbstmanagement fördern und entwickeln
    • Darauf achten, dass Mitarbeiter auf sich achten und mit gutem Beispiel vorangehen

    Ich verzichte jetzt hier bewusst auf weitere Aspekte, die redundant wären, weil sie entweder zuvor schon genannt wurden oder bereits zu häufig genannt werden.

    Konfliktmanagement


    Wie gehe ich mit Konflikten um, die durch das Setzen von Grenzen entstehen können?

    Wer neu in der Führungsrolle ist, für den ist es zwar erstmal ein Austarieren, aber der große Vorteil ist: hier ist es ganz einfach von Beginn an klare Grenzen zu setzen. Natürlich wird man von jedem besonders beäugt. Erwartungen sind manchmal hoch. Je früher man klare Akzente setzt, umso weniger Troubles gibt es.

    Je später jemand damit beginnt, klare Grenzen zu setzen, umso problematischer wird das Ganze. Ist jetzt nicht so überraschend. Denn Menschen gewöhnen sich nun mal sehr schnell an ein bestimmtes Verhalten und wenn von Beginn an die Grenzen eher fließend sind und keine Ansagen gemacht werden, kann das ja jeder so handhaben wie er mag. Völlig nachvollziehbar. Umso größer wird dann allerdings der Schock sein, je länger es dauert, bis die Führungskraft dann eine klare Kommunikation dazu macht.

    Wie geht man dann mit den Irritationen um?

    Ganz einfach. Informationen, die das gesamte Team bzw. den Bereich betreffen gilt es auch an alle in einem gemeinsamen Forum wie einem Team Meeting zu kommunizieren.

    Wenn es um individuelle Themen geht, die einzelne Mitarbeiter betreffen, dann werden diese Themen immer in 1:1 Meetings mit den einzelnen Mitarbeitern platziert.  Wenn Sie nicht wissen, wie Sie dabei Ihre Gespräche konstruktiv führen können, dann holen Sie sich eine Unterstützung wie beispielsweise mit einem internen / externen Mentor oder/und einem externen Sparring.

    Mit diesem kleinen Ausflug „Gesunde Führung braucht klare Grenzen“ habe ich ein Thema aufgegriffen, das mir am Herzen liegt. Ich sehe nach wie vor zu viele Führungskräfte, die „es richtig machen wollen“ und auch, die immer ein offenes Ohr haben wollen. Das ist zwar alles gut und schön und gut gemeint. Führt nur leider nicht zum gewünschten Ergebnis. Es braucht eine Klarheit darüber, wo sind Ihre Grenzen, denn nur wenn Sie gut für sich sorgen, können Sie auch sicherstellen, dass Sie auch für andere eine positive Ressource sind. Ganz einfach, weil Sie dann gesunde Führung praktizieren.

     

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