Selbstmarketing

Die Bedeutung einer persönlichen Marke

Im Rahmen des Selbstmarketings ist es das Ziel, die eigene Persönlichkeit zu einer authentischen Marke zu erheben. Sie können Ihre Marke also nicht von Ihrer Persönlichkeit lösen. Ihr Marketing muss daher an Ihrer Persönlichkeit ansetzen, sonst wirkt es nicht authentisch. Und Authentizität bildet die Basis für Glaubwürdigkeit.

In Anlehnung an die Definition wäre Ihre Marke dann ein in der Psyche Ihrer Konsumenten (also z.B. Kunden, Vorgesetzte, Kollegen) verankertes, unverwechselbares Vorstellungsbild über Sie (als Mensch) und ihre (Arbeits-)Leistungen.

Dieses Vorstellungsbild ist Ihr Markenimage, das Fremdbild Ihrer Marke. Dieses Fremdbild wird Ihnen beispielsweise durch Feedback kommuniziert. Feedback ist daher ein elementarer Bestandteil für ihre Weiterentwicklung.

Was passiert, wenn Ihre Markenidentität und Ihr Markenimage nicht übereinstimmen?

Sie werden nichts oder mit weniger Erfolg „verkaufen“, denn Sie versuchen, eine Identität zu vermarkten, die gar nicht zum Image, also zu dem Bild passt, welches Ihre Kunden von Ihnen haben. Je mehr also das Markenimage, Ihre Markenwahrnehmung durch andere, mit Ihrer Markenidentität übereinstimmt, umso erfolgreicher wird Ihre Selbstvermarktung sein.

Dafür müssen Sie zunächst einmal analysieren, wer Sie sind, wofür Sie stehen und an was Sie glauben (Ist-Identität). Dann überlegen Sie, ob dies die Identität ist, die Sie haben möchten. Welche Soll-Identität möchten Sie erreichen? Aus dem Abgleich zwischen Soll und Ist ergeben sich möglicherweise Lücken und daraus abgeleitete erste Handlungsansätze.

Bei der Analyse können Ihnen die folgenden Bestimmungsfaktoren starker Persönlichkeiten hilfreich sein (nach Burmann/Meffert (2005, S. 45) :

  • hohe Kontaktfrequenz und Informationstransparenz
  • Beständigkeit / Konstanz
  • Konsistenz/ Widerspruchsfreiheit
  • Einzigartigkeit/ Individualität

 

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