Zirkuläre Fragen

Viele Fragetypen dienen dem Perspektivenwechsel. So auch der Typ der Zirkulären Fragen.

Bei den zirkulären Fragen wird der Gesprächspartner dabei nicht um sein eigenes Empfinden oder seine eigene Wahrnehmung gefragt, sondern um seine Einschätzung über die Wahrnehmung einer dritten Person. Dadurch wird der Gesprächspartner direkt mit der Frage bereits in eine andere Perspektive geschickt. Das ist für viele ungewohnt und nicht immer einfach sofort den Perspektivwechsel zu machen. Allerdings sehr hilfreich.

Zirkuläre Fragen gehören zum Standardrepertoire eines professionellen Coachs. Allerdings sind zirkuläre Fragen grundsätzlich hilfreich in der Kommunikation, in der Rolle als Führungskraft, im Vertrieb, im Service und anderswo.

Hier einmal ein paar Beispiele:

„Was denken Sie, welche Erwartungen hat Ihr CEO an Sie?“

„Was glauben Sie denkt Ihr Kunde über Sie, wenn Sie immer zu spät kommen?“

„Welche Gedanken entstehen bei Ihrem Kunden, wenn Sie nicht innerhalb von 2-3 Tagen zurückrufen?“

„Wie würde Ihr Kollege diese Frage beantworten?“

„Wenn Sie die Kollegen aus der anderen Abteilung fragen, welche Stimmung bei Ihnen im Team herrscht, was würden die sagen?“

Zirkuläres Fragen ist ein wichtiger Bestandteil im sogenannten Systemischen Coaching. Auch hier gilt wie bei anderen Techniken auch: es braucht den passenden Zeitpunkt für diese Art Fragestellung.

 

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