Nach corona Zeit Motivation

Nach Corona Zeit
Blick in die Zukunft Reisen wir doch mal ins Jahr 2025

Inhalt
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    Prolog

    „Hmmm, war da was?“
    „Ach ja, Mensch, Corona, vielleicht erinnern Sie sich noch…?
    Das war eine Zeit ..!“

    Stellen Sie sich einmal dieses Szenario vor in sagen wir 5 Jahren. Vielleicht haben Sie heute ja auch bereits eine Idee davon, wie Sie einmal – in der Zukunft – auf diese Situation zurückschauen werden. Vielleicht sehr hypothetisch? Oder auch provokativ heute diese Frage zu stellen? Das mag sein. Wir alle wissen nicht, welche Folgen der Shut down noch nach sich ziehen wird. Wobei einige Themen zeichnen sich  für die nach Corona Zeit bereits klar ab.

    Dennoch: wagen Sie doch bitte einmal dieses Experiment und machen für sich diese kleine mentale Übung.

    „Was denken Sie, was könnten Sie in 5 Jahren in der Retrospektive über diese Corona Phase denken und sagen?“
    Vielleicht kommt ein Ausspruch wie: “Das waren Zeiten. Endlich hatte ich mal Zeit und Muse zuhause alles zu tun, was über Jahre liegenblieb.“ oder auch „Es war herrlich, wir hatten eine so enge Zeit in der Familie. Das hat auch lange noch nachgewirkt.“ Vielleicht werden Sie auch sagen „Das war eine Zeit, in der ich viel nachgedacht habe. Mir ist vieles klar geworden, was ich anders handhaben möchte, privat und beruflich.“ Vielleicht werden Sie aber auch folgendes sagen: “Naja, das war einfach nur eine Mega Katastrophe.“

    Die Verantwortung liegt in unseren Händen

    Mir ist bewusst, dass viele, und speziell klein- und mittelständische Unternehmen sowie Solopreneure extrem unter dem Shut down gelitten haben und sich heute fragen, wie geht es weiter. Auch ich war und bin stark von diesem Shut Down davon betroffen. Meine Aufträge in Deutschland und Asien wurden quasi alle von heute auf morgen storniert. Da gibt es schlichtweg nichts zu beschönigen. In der ersten Woche des Shut downs in Deutschland hatte ich den Eindruck „das kann doch alles irgendwie nicht wahr sein.“ Ich hatte das Gefühl in einem sehr surrealen Film zu sein. Und ich vermute das ging vielen ähnlich.

    Wir alle müssen uns die Frage stellen: wie wollen wir mental aus dieser Phase gehen und wenn Sie mal in die Zukunft schaun, fragen Sie sich bitte: was wollen Sie einmal über diese Phase sagen. Sich selbst, Ihren Kindern oder gegenüber Ihren Mitarbeitern?

    Wir wissen aus der Hirnforschung, dass wir unserem Schicksal in viel geringerem Maße ausgeliefert sind als bisher angenommen. Sowohl das Gefühl der Hilflosigkeit ist erlernbar als auch das Gefühl der Selbstverantwortung. Wir treffen immer eine Entscheidung, auch wenn wir keine Entscheidung treffen. Wir haben die Selbstverantwortung über unsere Gefühle und Gedanken und zwar unabhängig von den äusseren Umständen.

    Es liegt auf der Hand, dass ich an dieser Stelle mindestens einen Menschen nennen muss, der uns ein Beispiel davon gab, wie wir aus Krisen hervorgehen können – auch wenn dieser Vergleich nicht im mindesten mit Corona möglich ist.

    Nelson Mandela, der über Jahrzehnte im Gefängnis saß und nicht aufgab an eine bessere Welt zu glauben. Ein Mann, der selbst nach seinem Gefängnisaufenthalt nicht seine Menschenfreundlichkeit verloren hatte und an seinem Ideal der Aussöhnung zwischen den Ethnien glaubte. Ich kann mich erinnern, dass ich zweimal seine Biographie gelesen habe, da mich dieser Charakter fasziniert hatte.

    Oder denken Sie an Viktor Frankl, der es selbst an Orten der größten Unmenschlichkeit schaffte einen Sinn im Leben zu sehen. Menschen mit dieser inneren Größe gab es schon immer und waren im Grunde Vorreiter für das, was die Resilienz Forschung uns heute offeriert.

    Wagen Sie es?

    Ich will Sie dazu ermutigen, diesen Gedankengang zu tun. Heute. Im Hier und Jetzt. Was wollen Sie in 2, 3 oder 5 Jahren über diese Corona Krise sagen? Was ist Ihnen – trotz allem Negativem – an guten Aspekten begegnet?? Versuchen Sie doch einmal genau diese mentale Zeitreise vorzunehmen. … Stellen Sie sich einmal vor, wir schreiben jetzt das Jahr 2025. Das Leben hat sich verändert, manche Dinge haben sich nicht geändert, manch andere Dinge enorm.

    Und nun kommen Sie mit einem Freund zusammen auf einen Drink und plötzlich kommt diese Frage nach … Sie wissen schon „Corona“.

    „Sag mal, denkst du eigentlich manchmal noch an diese Corona Zeit zurück, du weißt schon, 2020, dieser Shut down … ? Wie war das eigentlich für dich?“

    So oder so ähnlich werden Gespräche ablaufen. Was denken Sie heute: was werden Sie sagen? Was wollen Sie dann gerne sagen?

    Sie haben die Chance heute mitzugestalten, was Sie im Jahre 2025 denken, glauben und sagen werden. Wenn Sie heute nicht darüber nachdenken wird Ihre Antwort in 2025 eventuell derart ausfallen, dass Sie Ihnen nicht gefällt.

    Ich bin überzeugt davon: die Antwort dazu liegt heute bereits in Ihren Händen.

    Mentale Übung

    Ich möchte Sie daher dazu einladen sich einmal auf folgende mentale Übung einzulassen. Nehmen Sie sich dafür einen Moment Zeit um die Fragen zu reflektieren und schreiben Sie Ihre Antworten auf.

    Stellen Sie sich nun vor wie in einer Zeitreise sind Sie nun auf einmal ins Jahr 2025 katapultiert. Da sind Sie nun und blicken einmal zurück auf die vergangenen fünf Jahre, auf die Zeit nach Corona und auf die sogenannte Corona Krisenzeit, die mit dem shut down eingeläutet wurde.

    Starten Sie in Ihrem Rückblick zunächst mit dem Gedanken an die Corona Krise im Frühjahr 2020….

    • Ups, was war grade passiert? Wie bin ich im ersten Moment damit umgegangen?
    • Wie haben Sie die gesamte erste sogenannte Corona Krise erlebt?
    • Und: wie sind Sie damit umgegangen?
    • Wie haben Sie die Zeit mit Ihrer Familie und Ihrem Freundeskreis erlebt?
    • Gab es etwas, das Sie besonders berührt hat?
    • Was war kritisch oder vielleicht negativ in dieser Phase und was hat Sie positiv überrascht?
    • Was hat Ihnen in dieser Phase Energie gegeben?
    • Haben Sie eventuell neue Dinge ausprobiert in dieser Zeit? Etwas Neues gelernt?
    • Gab es vielleicht Veränderungen in dieser Zeit, die einen „impact“ hatten auf Ihr Denken? Wenn ja, was genau war es?
    • Vielleicht gab es einen Aha Effekt, einen Lern-Effekt? Falls ja, was war es? Vielleicht gab es damit einhergehend einen Vorsatz für die nächsten Jahre?
    • Was konkret gab es an Zielen, die Sie sich vielleicht in dieser Corona Zeit gesetzt haben?
    • Last but not least: was genau haben Sie unternommen in den letzten fünf Jahren, um Ihren Lerneffekten, Ihren Zielen und Vorsätzen Rechnung zu tragen?

    Ins Tun kommen

    Just Do it! Einfach machen! Einer meiner Top – Lieblingssätze.

    Auch Studien der Psychologie weisen darauf hin, nur wenn wir ins Tun kommen, haben wir eine reale Chance nicht nur zu überleben, sondern uns die Welt mit Freude und sinnerfüllt zu gestalten.

    Um ins Tun zu kommen, braucht es ein paar kleine Zutaten. Ein paar der wichtigsten Rezept-Zutaten finden Sie hier: Willenskraft, Disziplin, Durchhaltevermögen, Motivation, Imaginationskraft. Und das wären im Grunde schon die wichtigsten.

    Die gute Nachricht will ich Ihnen nicht vorenthalten: All diese Zutaten haben Sie sowieso, sie stehen Ihnen sozusagen gratis zur Verfügung. Ihr Gehirn macht da keine diskriminierenden Ausnahmen. Selbst wenn Sie sagen: „nee, will ich nicht“. Die Option bleibt Ihnen dennoch erhalten. Da hat sich der liebe Gott sicher etwas dabei gedacht. Denn dass Menschen auch wankelmütig sind, dürfte im Himmel auch bekannt sein. Also ziemlich gute Sache. Daher möchte ich Ihnen gerne den Rat geben: Greifen Sie zu! Ihr Gehirn steht Ihnen zur Nutzung zur Verfügung!

    Nutzen Sie Ihre Skills, die Sie eh haben.

    Es mag sein, dass diese Skills nun bei dem ein oder anderen etwas aus der Übung gekommen sind. Aber das macht nichts. Kommt wieder. Versprochen. So funktioniert nun mal unser Gehirn.

    Butter bei die Fische

    Daher bitte ich Sie nun wie man gerne bei den Hanseaten sagt: Butter bei die Fische:

    Was sind die wesentlichen Dinge, die für Sie wichtig sind, die Sie umgesetzt haben wollen, gelernt haben wollen? Mit dem Blick in die Zukunft, was wollen Sie Ihrem Freund 2025 auf die Frage antworten?

    Was wollen Sie im Jahre 2025 gerne glauben, denken, fühlen und was wollen Sie gerne antworten auf die Frage „Hmm, Corona, wie war das für dich?“

    Nehmen Sie sich einen Moment Zeit, es lohnt sich. Machen Sie sich hierzu Notizen und dann handeln Sie entsprechend danach.

    Nur so kann dat was werden! Viel Erfolg damit – und erzählen Sie mir gerne im Jahre 2025 mehr darüber.

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