Eisenhower Methode

Eilig oder wichtig?

Die Kunst, Wesentliches vom Unwesentlichen zu unterscheiden, ist ein Erfolgsfaktor. Erfolg entspringt den wichtigen Zielen und den wichtigen Aufgaben. Erfolgreich ist, wer sich um das Wesentliche kümmert.

Die meisten von uns verbringen aber keine zwanzig Prozent ihrer Zeit mit der jeweils gerade wichtigsten Aufgabe. Diese Quote zu steigern, ist unser größtes brachliegendes Erfolgspotential. Das ist der Grund, warum Systeme wie Zielverfolgung spektakuläre Erfolge bringen können.

Die methodischen Grundlagen für eine Verbesserung sind ausgesprochen einfach. Ein Beispiel ist benannt nach dem amerikanischen General und späteren Präsidenten Eisenhower.

Wozu dient das Eisenhower-Prinzip?

Bei einem Großteil unserer Arbeit orientieren wir uns nicht an der Wichtigkeit einer Aufgabe, sondern an unseren Vorlieben, am Druck anderer und an vielerlei Zufällen. Für den Erfolg ist aber einzig entscheidend, daß wir uns tatsächlich um das Wichtigste zuerst kümmern.

Jeder von uns weiß das. Dennoch tun wir es nicht. Im Grunde dient das ganze Zeitmanagement, ja ein großer Teil der gesamten persönlichen Arbeitsmethodik nur dieser einen Aufgabe: Uns systematisch dazu zu bewegen, doch das Wichtigste zuerst zu tun und die eiligen, aber eigentlich unwichtigen Aufgaben liegenzulassen, anderen zu übertragen oder einfach dem Papierkorb zu übergeben.

Das Eisenhower-Prinzip wurde genau für diesen Zweck geschaffen.

Sein wesentlicher Vorteil liegt in der Einfachheit. Wer gelernt hat mit der Eisenhower Methode zu arbeiten, hat die Grundlage für erfolgreicheres Arbeiten schon gelegt. Häufig ist es so, dass viele von der Methode gehört haben, sie haben allerdings nicht gelernt, wie sie mit der Methode arbeiten können.

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