Respect Yourself

Respect yourself

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    Respekt ist wichtig. Aber nicht nur für die anderen sondern auch für uns selbst!

    Darum geht es in diesem Blogartikel. Um Respekt. Und warum Selbstrespekt die Basis ist.

    Verstehen Sie mich bitte richtig: anderen Respekt zu zeigen, halte ich für etwas Essentielles. Und eine Person muss damit beginnen.

    Genau genommen können wir sagen: Respekt zu zeigen ist eine Investition. Auch wenn ich anderen mein Lächeln schenke, dann ist das eine Investition, ein Geschenk und ich weiß, dass dies meistens gerne angenommen wird und häufig auch erwidert wird.

    Warum habe ich dieses Thema gewählt?

    Ich erlebe immer mal wieder, nicht nur bei Führungskräften, sondern auch bei anderen das folgende Dilemma:
     
    Es handelt sich dabei meist um denselben Typ Mensch: sehr freundlich, höflich, legt Wert darauf andere ausreden zu lassen. Bemerkt, wie es anderen geht und achtet auf eine möglichst gute Beziehungsebene. Kritische Themen anzugehen fällt ihnen eher schwer.

    Der Respekt anderen gegenüber ist ihnen so wichtig, dass sie den Respekt für sich selbst viel zu häufig hinten anstellen.

    Häufig wundern sie sich allerdings auch, dass sie von vielen nicht den Respekt bekommen, den sie erwarten. Das ist allerdings auch kein Wunder.

    Denn erst gesunder Selbstrespekt zieht den

    Respekt der anderen an.

     

    Hier meine drei Empfehlungen für mehr Respekt:

     

    1)  Eine klare Position einnehmen und diese kommunizieren

    Besonders wenn Sie zu den ganz empathischen Menschen gehören kennen Sie das: Sie versuchen Gedanken zu lesen, Gefühle wahrzunehmen und tun das auch. Umso wichtiger ist es, dies einzugrenzen und klar zu sagen, was Sie zu sagen haben, was Ihnen gefällt oder nicht gefällt. Es ist ein Zeichen von Stärke, wenn Sie ehrlich sind und zu sich stehen.

    Wenn ich mit Führungskräften arbeite, deren Empathie stark ausgeprägt ist, verstehen sie sofort, was es für sie zu tun gibt. Und gleichzeitig ist dennoch die Sorge damit verbunden, vielleicht als autoritär, dominant und nicht mehr empathisch wahrgenommen zu werden. Das sind typische Vorannahmen und Glaubenssätze, die damit einhergehen. Zu sich selbst zu stehen bedeutet nicht andere nicht in ihrem Anderssein und Andersdenken zu akzeptieren. Ganz im Gegenteil. Erst wenn ich Klarheit über meine Werte und Standpunkte habe und mich nicht scheue diese zu kommunizieren, ist es eine Kommunikation auf Augenhöhe. Anders nicht.

    Fokussieren Sie sich auf das, was Sie im Gespräch sagen wollen. Fokus auf das, was Ihnen wirklich wichtig ist und was Ihr Gegenüber erfahren soll. Das ist eine Form von Respekt, denn so weiß Ihr Gegenüber worum es Ihnen geht.

    2) Erwarten Sie nicht länger, dass andere Ihre Bedürfnisse sehen

    Denn sonst können Sie wahrscheinlich bis zum Nimmerleinstag warten.

    Falls Sie also zu den Menschen gehören, die hoffen, dass Ihre Gedanken und Wünsche und Hoffnungen erraten werden … dann hören Sie mit diesen Hoffnungen besser auf. Stattdessen sagen Sie direkt, was Sie sich vorstellen und wünschen.

    Vielleicht kennen Sie das von sich oder von anderen: dieses magische Denken, dass Ihr Gegenüber doch wissen müsste, wie es Ihnen geht oder was Ihre Vorstellungen, Einstellungen und Wünsche sind.

    Also mit anderen Worten: dass andere Ihre Gedanken lesen können. Es gibt durchaus Menschen unter uns, die das sehr gut können. Aber davon ist in der Regel erstmal nicht auszugehen. Legen Sie diese Wunschgedanken zur Seite. Gewöhnen Sie sich stattdessen an, das zu sagen, was Ihnen wichtig ist. Und zwar immer in der jeweiligen Situation, nicht erst wenn die Situation vorbei ist.

     

    3) Ablehnen

     Wer nett zu anderen ist, aber dies immer auf eigene Kosten, schadet sich.

    George Bernhard Shaw sagte einmal sehr treffend:

    „Wenn du damit beginnst, dich denen aufzuopfern, die du liebst,

    wirst du damit enden, die zu hassen, denen du dich aufgeopfert hast.“

    Vielleicht haben Sie ja genau das schon mal gesehen oder vielleicht selbst erlebt. Wenn Sie das nicht erleben wollen, gilt es zu handeln.

    Wer Sie um einen Gefallen bittet und Sie den Eindruck haben, das passt nicht bzw. Sie wollen diesem Gefallen nicht entsprechen, dann lehnen Sie ab.

    Respektvolle Kommunikation und Empathie gehören zusammen. Wer Empathie hat wird anderen in der Kommunikation respektvoll begegnen. Die Herausforderung für die besonders empathischen Menschen ist nur, dass sie zunächst auch sich selbst und ihre eigenen Bedürfnisse und Standpunkte respektieren. Dann erst wird die Kommunikation mit anderen wertvoll und konstruktiv.

    Dann können Sie auch sicher sein, dass Sie den Respekt von anderen bekommen. 

    Gesunder Selbstrespekt zieht den Respekt von anderen an.

    Daher: First respect yourself!

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